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Übersicht

Egragor


Allgemein

Der Egragor war ein hoher, einzelnstehender Berg im Herzen Vanranias. Seine Hänge waren sehr steil und beinahe unüberwindbar, sein Gipfel dagegen flach.


Geschichte

Frühzeit

Der Egragor lag im Steinernen Zeitalter am Rande der Lande des Ewigen Winters. Nach dem Abschmelzen der großen Gletscher war er von einem See umgeben. Im Laufe des Silbernen Zeitalters erschlossen die Ranchar den Berg und errichteten eine Brücke, die von den Ufern des Sees zum Gipfel des Berges führte. Nachdem der See ausgetrocknet war, lebten sie noch bis ins Eiserne Zeitalter dort, ehe sie sich weiter nach Osten zurückzogen. Nur eine einzelne Erdweberin blieb zurück.

Heiliger Berg der Vanrier

Als die ersten Menschen Vanrania besiedelten, hielten sie sich zunächst vom Egragor fern, da sie die Erdweberin fürchteten, die dort lebte. Mit der Zeit begannen sie sie jedoch deren Rat zu suchen. So wurde der Egragor zum heiligen Berg. Auch nachdem die Erdweberin getötet worden war, unternahmen viele Vanrier Reisen dorthin, um auf dem Gipfel des Berges zu den Göttern zu beten. Als Silvena im Jahr 1621 E.Z. den Krieg der sechs Reiche beendet hatte, ließ sie sich auf dem Egragor zur ersten Großkönigin von Vanrania krönen. Dort errichtete sie auch ihr Haus, um das die Siedlung Dewodios entstand, die zur Hauptstadt des Reiches werden sollte. In den darauffolgenden Jahrhunderten dehnte sich die Stadt über den gesamten Gipfel des Egragor aus.


Tiere und Pflanzen

Während die unteren Hänge des Egragor zu felsig und steil für Bewuchs waren, gab es entlang der oberen ausgedehnte Weingärten. In der Stadt auf dem Gipfel gab es zahlreiche Gärten und freistehende Bäume. Größere Wildtiere hausten nicht auf dem Egragor.


Bodenschätze

Im Egragor wurden keine nennenswerten Vorkommen von Erzen oder Edelsteinen gefunden.


Erwähnung

  • DLDH: 310, 442-443
  • SASIII: 41-46, 58
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