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Übersicht

Losia

auch bekannt als: Visantria


Allgemein

Losia war das nördlichste der drei großen Festlande von Sarucho. Es lag zwischen dem Grauen Meer im Westen, dem Morgenmeer im Osten und dem Wintermeer im Norden. Im Süden wurde es durch das Innere Meer und das Seidenmeer von Varunia getrennt. Von den drei großen Festlanden war Losia das kleinste und maß nur etwa ein Drittel von Varunia.


Geschichte

Erste Besiedelung

Losia entstand zu Beginn des Steinernen Zeitalters aus einem Bruchstück von Vonua. Da es zu einem großen Teil von Eis und Schnee bedeckt war, wurde es erst spät von Menschen besiedelt. Die ersten Siedler waren die Kireter, die sich entlang der Westküste nach Norden ausbreiteten und bis nach Kire vorstießen. Nach diesen kamen die Halernier, die ebenfalls an der Westküste einige Ansiedlungen gründeten. Ungefähr zur selben Zeit wurden auch die östlichen Gebiete Losias von Süden her besiedelt.

Krieg der Flammen

Zu Beginn des Kupfernen Zeitalters ließ sich Voréos im Westen Losias nieder und dehnte seinen Herrschaftsbereich bald über große Teile des Festlandes bis weit in den Osten aus. Im Laufe des Zeitalters wanderten die Drachen von der Küste des Wintermeeres nach Süden und kamen mit Voréos in Streit, der im Krieg der Flammen mündete. Dieser hatte zur Folge, das große Teile des nördlichen Festlandes zu einer lebensfeindlichen Einöde wurden.

Landung der Almári

Zu Beginn des Silbernen Zeitalters landeten die Almári geführt von Ilmos Traum im Westen Losias und ließen sich dort nieder. Das Zeitalter war geprägt von den Kriegen zwischen ihnen und Voréos. Diese breiteten sich bis weit in den Osten aus und betrafen bald auch die Ranchar, die zu jener Zeit die gesamte Mitte des Festlandes beherrschten.

Jüngere Geschichte

Im Eisernen Zeitalter war Losia zunächst vom Verfall geprägt, denn viele Herrscher und Reiche waren im Krieg zugrunde gegangen. Aus ihrer Asche erhoben sich sowohl im Osten, als auch im Westen neue Großreiche. Die Ranchar wurden von den Menschen mehr und mehr in die Mitte des Festlandes zurückgedrängt, während ihre Wälder gefällt wurden. Der äußerste Westen wurde großteils verlassen, da sich dort immer noch zahlreiche Ungeheuer herumtrieben. Das Eiserne Zeitalter war von zahlreichen Völkerwanderungen geprägt, aus denen schließlich die Großreiche Erbarior, Lau-Onn und Vanrania im Westen und nicht weniger bedeuteten im Osten entstanden.


Landschaften

Der Westen von Losia war von zahlreichen Gebirgen geprägt. Im Nordwesten erhob sich zudem der Umcalorion, der als höchster Berg von Sarucho galt. Um den Umcalorion zogen sich große Ebenen bis weit in den Norden und nach Osten. Das Höllengebirge, das diese Ebene nach Süden hin begrenzte, galt als Rückgrat Losias, zog es sich mit seinen zerklüfteten Hängen doch bis in den Fernen Osten. Im Süden den Höllengebirges lagen gewaltige Wälder, die lange Zeit von den Ranchar beherrscht wurden.


Tiere und Pflanzen

Losia war Heimat zahlreicher Tier- und Pflanzenarten. Während der Norden von großen Ödlanden und Wüsten geprägt war, in denen nur die widerstandsfähigsten Pflanzen überlebten, fanden sich weiter im Süden artenreiche Wald- und Wiesenlandschaften. Neben gewöhnlichen Tieren beherbergte vor allem der äußerste Westen seit Ende des Silbernen Zeitalters eine große Zahl von gefährlichen Ungeheuern, die sich dort nach Voréos’ Sturz niedergelassen hatten. Im Fernen Osten fand man zudem eine große Zahl von Flugschlangen und allerlei Drachenartige.


Bodenschätze

Bodenschätze waren überall in den Gebirgen von Losia zu finden. Insbesondere das Mondgebirge, aber auch die Gebirge im Fernen Osten waren reich an Erzen und Edelsteinen.


Erwähnung

  • SASIII: 93
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