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Inglaron


Geschichte

Junge Jahre

Inglaron wurde im Jahr 671 E.Z. als Sohn eines Stammesfürsten der Nyktaren in einem Dorf an der Küste der Weglosen Wildnis geboren. Bereits in seiner Kindheit begleitete er seinen Vater auf dessen Schiff. Im Alter von sechzehn Jahren begann er damit, sich einen Namen als Krieger zu machen. Als er zwanzig war, befehligte er bereits sein eigenes Schiff.

König der Nyktaren

In den darauffolgenden Jahren befuhr Inglaron das gesamte Innere Meer. Dabei begriff er, dass sein Volk seine wahre Stärke nur geeint erlangen würde. So setzte er in den nächsten Jahren alles daran, die verschiedene Stammesfürsten an sich zu binden. Im Jahr 697 E.Z. hatte er so viele Anhänger um sich gesammelt, dass ihn diese fortan »König der Nyktaren« nannten. Dieser Titel machte es ihm leicht, auch die übrigen Stammesfürsten davon zu überzeugen, sich ihm anzuschließen.

Eroberung von Meriséa

Mit seiner gewaltigen Flotte zog Inglaron im Jahr 698 E.Z. gegen Meriséa. Innerhalb von zwei Jahren eroberte er die Stadt, nannte sie Nyktaven und machte sie zu seinem Sitz. Von dort aus unterwarf er weitere Länder an der Küste des Meeres, sodass es zu einem der mächtigsten und gefürchtetsten Männer seiner Zeit wurde. Ein Vierteljahrhundert lang herrschte er mit eiserner Hand über sein Reich.

Tod

Mit fortschreitendem Alter begann Inglaron den Tod zu fürchten. Aus diesem Grund beschloss er im Jahr 726 E.Z., das Reich der Götter zu erobern, um Unsterblichkeit zu erlangen. Gegen den Rat der Almári setzte er mit seiner Flotte zur Insel des Endes über und forderte die Götter heraus. Dort starb er im Kampf gegen einen göttlichen Wächter.


Persönlichkeit

Inglaron war ein ehrgeiziger und rücksichtsloser Mann. Um seine Ziele zu erreichen, war er gewillt, alles zu tun. In den späteren Jahren seines Lebens war ihm seine Macht so zu Kopf gestiegen, dass er sich über die Gesetze gewöhnlicher Menschen erhaben fühlte.


Erscheinung

Inglaron war ein hochgewachsener, kräftiger Mann mit blondem Haar und grauen Augen.


Erwähnung

  • SASIII: 110-112
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