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Übersicht

Tin Maran


Geschichte

Gründung

Tin Maran wurde im frühen neunten Jahrhundert des Silbernen Zeitalters von Siedlern aus Umenach gegründet. Da es in der Umgebung der Siedlung große Vorkommen von Erzen und Edelsteinen gab, wuchs diese innerhalb weniger Jahrzehnte zu einer ansehnlichen Stadt an. Im Jahr 972 S.Z. ernannten die Einheimischen die Fürstin von Tin Maran zur Königin von Umenach, woraufhin die Stadt zur Hauptstadt des jungen Königreiches wurde.

Kampf gegen die Schattenfürsten

Lange Zeit blieb Tin Maran von jeglichem Übel verschont. Im Jahr 1531 S.Z. jedoch wurde die Stadt von den Schattenfürsten belagert und schließlich auch erobert. In den darauffolgenden Jahren herrschte eine von diesen von Tin Maran aus über das Umland. Im Jahr 1556 S.Z. jedoch gelang es Arguriel, dem rechtmäßigen König von Umenach, gemeinsam mit der Almar Dariona und der Unterstützung des Volkes, Tin Maran zurückzuerobern.

Verfall

Während der Morgenlosen Dunkelheit hielt Tin Maran den Angriffen des Herrn der Finsternis beharrlich stand. In dem Frieden, der zu Beginn des Eisernen Zeitalters folgte, gedieh die Stadt. Umso mehr, als Umenach durch Evonya zu einem Teil Orvolors wurde. Im Jahr 619 E.Z. jedoch wurde Tin Maran von den Culmoriern unter Mureiya erobert. Zwar zerstörten diese die Stadt nicht, doch wurde sie unter deren Herrschaft aufgegeben und begann zu verfallen.


Bevölkerung

Ein Großteil der Bevölkerung von Tin Maran bestand aus Umenachern. Im Eisernen Zeitalter mischten sich Linath darunter.


Gesellschaft

Allgemein

Der König von Umenach stand an der Spitze der Gesellschaft von Tin Maran. Darüber hinaus gab es keinen Adel in der Stadt. Einfluss und Wohlstand wurden durch Taten erworben, konnten jedoch ebenso schnell wieder genommen werden. Die meisten Bewohner von Tin Maran führten ein freundschaftliches Verhältnis zueinander, wie es in einer Stadt dieser Größe eher ungewöhnlich war.

Gesetzgebung

Ein Bürgerrat bestimmte über die Gesetze von Tin Maran. Zwar durfte auch der König Gesetze erlassen, jedoch nur mit Zustimmung des Rates.

Bildung

In Tin Maran gab es zahlreiche Grundschulen, in denen Kinder lesen, schreiben und rechnen lernen konnten. Darüber hinaus besaß die Stadt etliche Fachschulen für verschiedene Handwerke und Gelehrte.

Streitkräfte

Königliches Heer

Das königliche Heer von Umenach hatte eine Niederlassung innerhalb der Mauern von Tin Maran. Es unterstand dem König und ersetzte die Stadtwache.

Glaube und Brauchtum

DIe Bewohner von Tin Maran hingen größtenteils dem Glauben an die Wahren Götter an. So gab es innerhalb der Stadtmauern einen prächtigen Tempel. Darüber hinaus wurden Drachen als Schutzgeister verehrt. Menschen, die zu Lebzeiten große Taten vollbracht hatten, wurden bisweilen nach ihrem Tod zu Heiligen verklärt, die ebenfalls Huldigung erfuhren.


Wirtschaft und Handel

Das Tal, in dem Tin Maran lag, war sehr fruchtbar und wurde als Ackerland genützt. Ein Großteil der Nahrung für die Bewohner der Stadt stammte von dort oder von den Hirten, die im nahen Gebirge lebten. Darüber hinaus gab es im Umland zahlreiche Bergwerke, aus denen vor allem unedle Erze gefördert wurden. Handel mit anderen Städten trieb Tin Maran nur wenig.


Erwähnung

  • SASIII: 86-87
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