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Radarine


Geschichte

Junge Jahre

Radarine wurde im Jahr 1828 E.Z. als Tochter einer Händlerfamilie in Dewodios geboren. Da sie bereits in ihrer Kindheit eine überaus begabte Malerin war, besuchte sie in ihrer Jugend die Höhere Lehranstalt für Künste. Nachdem sie diese abgeschlossen hatte, reiste sie durch das Land und trat in den Dienst verschiedener Adeliger. Als Ruvalera, die Königin von Enylenia, mit einem beauftragten Gemälde nicht zufrieden war, fertigte Radarine ein zweites an, mit dem sie jedoch ihr selbstauferlegtes Gebot, stets die Wahrheit abzubilden, brach.

Schicksalsmalerin

Zutiefst betrübt zog Radarine sich daraufhin für einige Jahre in die Wildnis zurück, wo sie sich an der Dichtung versuchte. Von einem Boten des Königs von Demenia erfuhr sie, dass sie Ruvalera durch ihr Gemälde zu einer Schönheit gemacht hatte. Daraufhin zog sie erneut durch das Land, um ihre Gabe zu ergründen. Sie verwandelte hässliche Menschen, in schöne, aber auch umgekehrt. Je mehr Gebrauch sie von ihrer Gabe machte, desto mehr berauschte sie sich daran.

Tod

Schließlich veränderte Radarine mit ihrer Gabe auch ihr eigenes Antlitz. Von ihrer Macht geblendet, verfiel sie jedoch dem Wahnsinn. Nachdem sie im Jahr 1861 E.Z. versucht hatte, Narovane, die Großkönigin von Vanrania, zu töten, wurde sie in ein Verlies geworfen. Dort tötete sie sich selbst, bei dem Versuch, ein Gemälde mit ihrem Blut zu malen.


Persönlichkeit

Radarine war zunächst eine sehr zurückhaltende Frau, die sich stets an ihre selbstauferlegten Gebote hielt. Nach der Entdeckung ihre Gabe verfiel sie nach und nach zunächst dem Hochmut, dann dem Wahnsinn. Dadurch verlor sie jegliches Gewissen und hielt sich gar für eine Göttin.


Erscheinung

Radarine war eine eher unscheinbare Frau mittlerer Größe. Sie hatte braunes Haar und grünlich braune Augen.


Erwähnung

  • SASIII: 47-50
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