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Übersicht

Larnélion


Geschichte

Frühzeit

Gileiro wurde vor der Zeit von Valeno als Bruder Tranachors mit der Macht der Regenbogenkugel erschaffen. Als Dimisor wurde er Olion zugeteilt, dem er dann auch in die Dritte Schöpfung folgte. Er kämpfte mit den Mi Sarucho gegen die Großen Übel. Nach dem Sieg über Olomru und Chelnaxu machte er sich gemeinsam mit seinem Bruder auf die Jagd nach Mosuryu. Als diese erfolglos blieb, ließ er sich im Nordwesten Tedéras nieder, wo er auf seinen späteren Wegbegleiter, den Wolf Uyeno traf.

Erste Menschen

Auch während des Blühenden Zeitalters gab Gileiro die Jagd nach Mosuryu und dessen Geschöpfen nie ganz auf. Auf einem dieser Ausflüge nach Vonua entdeckte er die Menschen Mae und Lom, die er dann auf Bitten der Ranvári nach Tedéra einlud. Gemeinsam mit Uyeno geleitete er die Menschen auf der langen Wanderung nach Norden und führte sie schließlich über die Regenbogenbrücke ins Reich der Götter.

Freund der Menschen

Während des Heiligen Zeitalters verbrachte Gileiro viel Zeit in Tedéra und er ging unter den Menschen um. Als diese sich gegen die Götter wandten, war er zutiefst betrübt. Dennoch kämpfte er an der Seite der Mi Sarucho in der Schlacht der Blutigen Tränen gegen Vilvamons Truppen. Im Steinernen Zeitalter gehörte er mit seinem Bruder zu den ersten, die ins Diesseits zurückkehrten, um die sterblichen Menschen zu unterstützen. Er lehrte sie vieles, beschützte sie bisweilen vor Ungeheuern und versuchte sie auf den rechten Weg zu leiten.

Beschützer Halernias

Nach dessen Entdeckung durch die Menschen ging Gileiro häufig in Halernia um, wo man ihm den Namen Larnélion gab. Als solcher nahm er sich des Waisenkindes Vuranos an, das zum ersten Hochkönig von Halernia heranwachsen würde. Als der Weltenfresser über Halernia herfiel, kämpfte Larnélion gegen ihn, unterlag jedoch. Nur durch Cilmalans Hilfe, konnte der Feind vertrieben werden, doch war Halernia unwiederbringlich zerstört. Zutiefst betrübt, verließ Larnélion die Insel. Einige der Überlebenden folgten ihm und gründeten unter seiner Herrschaft das Reich Ilionia vor der Küste Losias.

Herr von Ilionia

Als Herr von Ilionia sorgte Larnélion dafür, dass es den Menschen unter seiner Herrschaft an nichts mangelte. So erschuf er ein neues, ungleich kleineres Halernia, das über das Ende des Steinernen Zeitalters hinaus das ganze Kupferne Zeitalter Bestand hatte. Er pflegte gute Beziehungen zu Voréos, unterwarf sich diesem jedoch nicht.

Treffen mit den Almári

Gegen Ende des Kupfernen Zeitalters erfuhr Larnélion von Seefahrern aus Kire, dass Mosuryu im fernen Süden Saruchos gesichtet worden war. Sogleich brach er auf, um das Geschöpf zu finden, doch es entging ihm erneut. Er strandete auf einer Insel der Chrasáca im Grauen Meer. Dort traf er dann auf die Almári, die er auf ihrer Reise nach Losia begleitete. Als diese die Küste erreichten, unterstützte er sie bei der Gründung ihrer ersten Siedlungen. Larnélions Liebe für die Almári war so groß, dass er sogar eine der ihren heiratete. So wurde im Jahr 107 S.Z. dann seine Tochter Serineva geboren.

Kampf mit Voréos

Wiewohl Larnélion die Almári sehr schätzte, mischte er sich zunächst nicht in deren Auseinandersetzungen mit dem Herrn der Finsternis ein. Erst als Almarinore im Jahr 664 S.Z. nach Kulmos Verrat zu zerbrechen drohte, griff er ein. Unter seiner Führung wurde der Völkerbund ins Leben gerufen, dem neben den Almári auch die Drachen und Ranchar beitraten. Als oberster Heerführer beaufsichtigte Larnélion in der Folge die Belagerung von Murgunmor. Kurz vor deren Ende trat er sogar im Zweikampf gegen Voréos an und schlug diesen in die Flucht.

Abwehrkampf

Dem Frieden, der folgte, traute Larnélion nicht ganz. So ließ er seine Späher beständig Ausschau nach Voréos halten. Allerdings konnte er dadurch nicht verhindern, dass dieser seine Truppen erneut um sich sammelte und im Jahr 1113 S.Z. auf Almarinore losließ. Gemeinsam mit den Almári versuchte Larnélion dem Ansturm Einhalt zu gebieten. Er unterstützte Valya bei Darelva und entsandte seine Tochter, um Ilmo zu helfen. In den folgenden Jahrzehnten gelang es ihm zwar, Ilionia sicher zu halten, doch verloren seine Verbündeten immer mehr Land.

Tod

Im Jahr 1570 S.Z. erhielt Larnélion durch Valyas Sohn Lorenas ein Hilfegesuch. Ehe er diesem jedoch nachkommen konnte, wurde er selbst in Neranore von Durmos Truppen belagert. Um den Untergang seines Reiches zu verhindern, forderte er den feindlichen Heerführer zum Zweikampf auf. In diesem unterlag er Durmo und starb.


Persönlichkeit

Larnélion war ein freundliches und äußerst hilfsbereites Geschöpf. Er liebte und bedauerte die Menschen, die er einst gefunden hatte. So versuchte er stets, zu deren Bestem zu handeln. Darüber hinaus konnte er jedoch auch sehr aufbrausend sein.


Erscheinung

Wie alle Dimisori konnte Larnélion seine Gestalt nach Belieben verändern. Zumeist trat er als hochgewachsener Mann mit wallendem, rotem Haar und glühenden Augen auf. Bisweilen nahm er auch die Gestalt einer Feuersbrunst an.


Besondere Fähigkeiten

Larnélion verfügte über eine schier unerschöpfliche Ausdauer und Genauigkeit. Als Jäger war er unübertroffen, als Krieger stand er nur wenigen nach. Darüber hinaus hatte er große Macht über das Feuer.


Erwähnung

  • SASIII: 107
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